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Klinische Studien

Hodgkin-Lymphome

ICD-Code
C81.-
MeSH-Code
D006689

 

Das Hodgkin Lymphom ist eine seltene Krebsart, die die Lymphdrüsen, also einen Teil der körpereigenen Abwehr, befällt. Die Prognose der Erkrankung ist gut, im Frühstadium liegt die Heilungsrate bei mehr als 80 Prozent.
Die betroffenen Patienten haben geschwollene Lymphknoten, die aber nicht schmerzhaft sind. Meistens sind Lymphknoten im Bereich des Halses, oftmals aber auch im Bereich des Brustkorbes betroffen. Diese geschwollenen Lymphknoten breiten sich dann auf weitere Lymphknoten in der Umgebung, schließlich auch auf Milz, Leber und andere innere Organe.
Im Allgemeinen zeigen sich bei den betroffenen Patienten Müdigkeit und eine Abnahme der Leistungsfähigkeit. Oft wird auch nach Alkoholgenuss ein Schmerz im Bereich der betroffenen Lymphknoten berichtet. Außerdem kann ein Juckreiz auftreten, der jedoch nicht charakteristisch ist.
Als so genannte B-Symptomatik bezeichnet man einen unklaren Gewichtsverlust , länger anhaltendes, immer mal wieder auftretendes unklares Fieber über 38°C und Nachtschweiß.


Die Stadieneinteilung erfolgt nach der Ausbreitung der betroffenen Lymphknotenregionen und /oder Organe. Die Therapie besteht im Allgemeinen aus einer Kombination aus Chemotherapie und Bestrahlung.