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Klinische Studien

Non-Hodgkin Lymphome: Multiples Myelom

ICD-Code
C90.0
MeSH-Code
D009101

Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung des Knochenmarks. Ursächlich ist ein unkontrolliertes Wachstum von Plasmazellen, den antikörperbildende B-Lymphozyten.

Plasmazellen bilden Stoffe, die zu einem vermehrten Abbau von Knochensubstanz führen, der im Röntgenbild als „schwarze Flecken" (Osteolysen) zu erkennen sein kann. Diese „Löcher" erweichen den Knochen und können zu Brüchen führen. Oft ist es jedoch eine Zufallsdiagnose, da das Multiple Myelom schleichend und symptomarm beginnt.
Zusätzlich sondern Plasmazellen Eiweiße ab, die zu einer Nierenfunktionsstörung führen können. Ein Eiweiß-Überschuss kann außerdem zu einer gefährlichen Verdickung des Blutes (Hyperviskosität) führen.
Der Überschuss von Plasmazellen im Knochenmark kann die gesunden roten und weißen Blutkörperchen verdrängen, was oft zu einer gefährlicher Anämie (Blutarmut) und Erschöpfung führt. Das Immunsystem ist durch einen Mangel an gesunden Immunzellen geschwächt und macht den Patienten vermehrt infektionsgefährdet. Bekannt ist auch das Auftreten von Thrombozytopenien (Verminderung von Blutplättchen), welche Blutungen zur